Flexible und hybride Arbeitsplatzmodelle – Chance und Herausforderung

Unternehmen machen sich weltweit Gedanken darüber, wie die Arbeit in der Pandemie und auch anschließend ablaufen wird. Die letzten Jahre haben vielerorts die tradierten Abläufe und Prozesse infrage gestellt. Wo es aktuell möglich ist, mehren sich Home-Office-Freunde. Zahlreiche Mitarbeitende kommen mittlerweile zu dem Schluss, im Home-Office glücklicher und vor allem produktiver arbeiten zu können. Aus diesem Gedanken und dem „Präsenzdienst“ im Büro entstanden neue hybride Arbeitsplatzmodelle. Digitale Tools wie desk.ly erleichtern hier die Planung, Organisation sowie die direkte Umsetzung.

Chancen und Herausforderungen: Die Vorteile der hybriden Arbeitsplatzmodelle

Kurz gesagt, sind das die Vorteile der hybriden Arbeitsplatzmodelle:

  • Die Produktivität steigt
  • Die Zufriedenheit der Mitarbeitenden steigt
  • Die Kosten sinken
  • Höhere Sicherheit in der Pandemie

Die Produktivität steigt

Als das hybride Arbeitsmodell noch unerprobt war, standen zahlreiche Führungskräfte dem Ganzen skeptisch gegenüber. Befürchtungen wurden laut, die Flexibilität würde die Leistung der Mitarbeitenden negativ beeinflussen. Microsoft hat untersucht, ob dies zutrifft. Das Ergebnis: Im Gegenteil – 82 % aller befragten Führungskräfte gaben an, dass die aktuelle Produktivität mindestens dem Vorpandemiestand oder höher entspricht. Das zeigt, nutzen Mitarbeitende hybride Arbeitsplatzmodelle, organisieren sie sich selbst überwiegend sehr effektiv. Sie können erholter in die Arbeit starten, da ihnen die Anfahrt mit dem Auto samt Staus und Nervenkrieg bei der Parkplatzsuche in Innenstädten oder Verspätungen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erspart bleibt.

Die Zufriedenheit der Mitarbeitenden steigt

Das hybride Arbeitsplatzmodell erhöht laut einer SurveyMonkey-Umfrage aus dem Jahr 2020 die Zufriedenheit der Mitarbeiter. Das liegt laut den Befragten stark an der Tatsache, dass sie hierbei frei darüber entscheiden dürfen, wann und wo sie arbeiten. Ein weiteres Ergebnis der Umfrage war, dass sich die Menschen, die hybrid arbeiten, als glücklicher einschätzen als jene, die ausschließlich im Büro tätig sind.

Der psychologische Grund dafür ist, dass man selbst die Kontrolle über den Tagesverlauf hat. Solange die Arbeit erledigt wird, kann man sich wann man möchte mit Freunden treffen, mit den Kindern spielen oder mit dem Hund raus. Auch legere Kleidung, statt zwanghaft über das eigene Aussehen definiert zu werden, schmeckt den Anhängern und Anhängerinnen der hybriden Arbeitsplatzmodelle.

Das reine Home-Office ist allerdings nicht immer gewünscht. Der Grund: Die Isolierung sowie die Ablenkungen können nerven. Es kann auch entspannend sein, den Stress zuhause durch den Büroalltag abzumildern. Dazu gehören auch die tollen Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen. Also bevorzugen viele die hybriden Modelle gegenüber dem reinen Home-Office.

Die Kosten senken

In hybrid genutzten Arbeitsräumen sind die Arbeitsplätze nicht fix verteilt. Das ist hier auch überflüssig. Mit Online-Tools wie desk.ly können die Mitarbeitenden sich Plätze digital reservieren oder vom Unternehmen zugewiesen bekommen. Zweiteres ist dann sinnvoll, wenn sich so mit dem Platznachbarn Synergien ergeben sollen.

Zudem ist es mit diesem Tool sehr einfach, die Auslastung der vorhandenen Büro-Arbeitsplätze zu koordinieren und gegebenenfalls über eine Büroflächenverkleinerung nachzudenken. Das heißt, ein Unternehmen benötigt weniger Raum. Somit sinken Kosten für die Miete, Wasser, Heizung sowie Strom.

Höhere Sicherheit in der Pandemie

Tools wie desk.ly erlauben eine schnelle und sichere 3G-Prüfung. So ist es für Arbeitgeber einfach, die Impf-, Genesenen- und Testnachweise der Mitarbeitenden zu dokumentieren.

Ein Vorteil ist auch, dass sich über die Platzreservierung das Contact-Tracing erheblich vereinfacht. Statt lange herumzutelefonieren, wer an einem bestimmten Tag zu einem bestimmten Zeitpunkt in den Büroräumen war, kann dies mittels des Tools von desk.ly einfach ausgelesen werden.

Chancen und Herausforderungen: Die Nachteile der hybriden Arbeitsplatzmodelle

Hybride Arbeitsplatzmodelle stellen Unternehmen und Mitarbeitende aber auch vor Herausforderungen:

  • Potentielle Burnout-Gefahr
  • Mehr Abhängigkeit von der Technik

Potentielle Burnout-Gefahr

Abschalten und den Büroalltag hinter sich lassen ist für zahlreiche Mitarbeitende ein Prozess, der zum feierabendlichen Ritual gehört. Hybride Arbeitsplatzmodelle können zu einer Förderung einer Workaholic-Kultur beitragen. Um nicht als faul zu gelten, arbeiten viele im Home-Office übertrieben mehr als im Büro. Auch die ständige Erreichbarkeit kann die Nerven der Menschen reizen.

Mehr Abhängigkeit von der Technik

Gemeinsame große Büroräume sorgen dafür, dass verschiedene Aufgaben im direkten Gespräch geklärt werden. Hybride Arbeitsplätze funktionieren über Cloud- oder Tool-Softwaresysteme. Das gewährleistet, dass man von überall auf der Welt arbeiten kann. Allerdings macht es das Unternehmen auch technikabhängig. Hardware sowie die entsprechende Software müssen also hochgradig zuverlässig sein.

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